| Vu à la télévision
Das! unterwegs: Auf vier Rädern zum Rekord
Im 19. Jahrhundert war die Kutsche Alltagsgefährt - aber
auch Statussymbol. Ob als noble Karosse mit gepolsterten Sitzen und
mehreren Pferden oder als offener Einspänner mit Holzbänken - die
Kutsche war der Vorläufer des Autos. Auf deutschen Straßen sieht man
sie heute nur noch als Touristenattraktion oder auf Fahrturnieren.
Aufwendige Herstellung
Fast jede Kutsche ist ein Unikat: Zumindest wurden sie
früher je nach Bedarf und Kundenwunsch angefertigt. Klassifizierungen
gibt es aber trotzdem und die klingen genauso kurios wie manche
Autoausführung: Phaeton, Break, Carruca oder Omnibus. Die industrielle
Produktion von Kutschenteilen setzte erst spät ein. Zu spät, denn
schließlich wurde die Kutsche nach und nach durch die Erfindung des
Autos von Gottlieb Daimler 1886 verdrängt.
Rekordversuch in Wismar
Mittlerweile ist Kutschenfahren nur noch ein Hobby. Auf
Turnieren gibt es unterschiedliche Disziplinen für die Gespanne:
Dressur auf dem Platz oder Hindernisfahren - jedenfalls ist im Umgang
mit den Pferden viel Geschicklichkeit gefragt. Allerdings hat sich eine
ganz neue Kategorie herausgebildet: Der Wettstreit um den längsten
Kutschenkorso, der schließlich mit einem Eintrag ins Guiness Buch der
Rekorde belohnt wird. 2004 hat es die Stadt Lingen mit 208 Kutschen
vorgemacht. Wismar will diesen Rekord am Sonnabend übertreffen.
Live vor Ort
Reporter Uwe Bahn berichtet live um 14.00 und 17.30 Uhr
über die Vorbereitungen zum Rekord-Kutschenkorso aus Wismar. 209
Kutschen müssen mindestens zusammenkommen. Uwe Bahn spricht nicht nur
mit den Teilnehmern und Organisatoren, sondern fährt mit einer Kutsche
und testet die Strecke vorab.
http://www.ndr.de/tv/
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En arrière plan probablement un
Boulonnais |
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Probablement des ¨Percheron. |
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